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,,Fuck Schlagerrealtalk“: Leichter Leben – So gehts!

,,Fuck Schlagerrealtalk“: Leichter Leben – Das solltet Ihr wissen

Kennst du Menschen, die sich selbst das Leben gerne schwer machen? Die sich ständig kritisieren und zu oft Ja, anstatt auch mal Nein sagen? In der heutigen Sendung „Fuck, Schlagerrealk“ hat Rebekka Ilgner  8 wertvolle Tipps für ein leichteres Leben mitgebracht.
 
Damit dir die Umsetzung leichter fällt, haben wir dir die 8 Themen nachfolgend zusammengefasst.
Lass uns die Tipps also näher anschauen:
Nein sagen
Gehörst du zu den Menschen, die schnell Ja sagen und sich hinterher ärgern oder denken: dafür hab ich eigentlich keine Zeit und Lust sowieso nicht?! Vielleicht fällt es dir auch generell schwer, Grenzen zu setzen?! Dann ist es wirklich an der Zeit das Wort „Nein“ in dein Leben zu integrieren. Mit dem Wort Nein entscheidest du dich FÜR dich und für DEIN Leben! Du behältst die Kontrolle und setzt ganz klar Grenzen.
 
Wenn du magst, dann antworte auf eine Frage gerne: Gerade passt es mir nicht.. Oder… Ich überlege es mir und komme dann wieder auf dich zu. Oder du überlest dir einen Satz, mit dem du dich wohlfühlst und nimmst diesen als Antwort auf eine Frage, zu der du gerne Nein sagen möchtest. Grundsätzlich kannst du natürlich auch einfach „Nein“ sagen (ohne weitere Erklärung), jedoch kannst du mit einer kleinen Antwort Diskussionen ersparen und dich positionieren. Wichtig ist, dass du diesen Satz dann auch laut und möglichst selbstbewusst sagst. Vielleicht brauchst du ein bisschen Übung. Das ist auch vollkommen okay, gib dir Zeit – du bekommst das hin 🙂
Andere um Hilfe fragen
Ach, ich kann das auch alleine.. Kennst du diese Gedanken? Oder meinst du, du kannst es eh besser als alle anderen?
Prima, dann mache gerne eine neue Erfahrung und versuche mal, andere um Hilfe zu fragen. Das Schöne ist, dass du bzw. ihr in weniger Zeit mehr schaffen könnt und du anderen eine Freude bereitest, weil sie dir helfen. Wie, du bereitest anderen eine Freude damit?!
Ja, genau so ist es 🙂 Erinnere dich doch mal daran, als du selber mal jemandem einen Gefallen getan hast. Wie hast du dich dabei gefühlt? Wie war es für dich, als sich die Person, der du geholfen hast von Herzen bei dir bedankt und sich so sehr darüber gefreut hat. Vielleicht habt ihr sogar zusammen etwas neues kreiert oder du hast Stärken, die andere nicht haben und konntest so weiterhelfen. Also: Sei nicht so egoistisch und mache alles alleine. Hole dir Hilfe und dadurch Freude ins Haus. Und vergiss nicht euch zwischendurch zu feiern 🙂
Anlächeln – 4x am Tag für 15 Sekunden 
Selbst wenn dir gar nicht danach ist, stell dich von einen Spiegel und lächle dich an. Das kannst du auch gerne länger als 4×15 Sekunden pro Tag machen. Du kannst dir auch die Zunge rausstrecken oder sonst was „kindisches“ machen. Es geht schlicht und einfach darum, dich selbst zu aktivieren und dir einen schönen Moment zu bereiten. Denn durch das Lächeln erzeugst du automatisch positivere Gefühle und dir geht es besser. Probiere es mal aus und lasse uns wissen, wie es dir damit geht.
Und weißt du was, fang doch mal an auch fremde Menschen oder zumindest die Menschen in deiner direkten Umgebung bewusster und mehr anzulächeln. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass du dadurch andere mit deinem Gefühl ansteckst und so entsprechend mehr Freude in deinen eigenen Tag und auch den der anderen bringst. Wie das gehen soll? Nun, dafür sind deine Spiegelneuronen zuständig. Diese sind spezielle Nervenzellen, die 1996 von einem italienischen Forscherteam ganz zufällig entdeckt wurden. Und sie sind wirklich ein großes Wunder! Sie sorgen dafür, dass wir von anderen Menschen lernen und verstehen können. Zudem wird unsere Empathie durch das Netzwerk der Spiegelneuronen gesteigert. Dabei ist es völlig egal, ob wir selber die Handlung durchführen oder bei einem anderen Menschen sehen. Die entsprechende Gehirnregion ist gleichermaßen aktiv. Unglaublich spannend.
Tagesziel 
Setze dir ein Tagesziel. Ja, du hast richtig gelesen. Eines reicht 🙂 Ganz gleich, ob es privat oder beruflich ist. Eine Sache, die dir schwer fällt oder die du schon länger umgehst. Meistens umgeht man übrigens die Sachen, die einem eher schwer fallen 😉 Wie dem auch sei, sobald du dieses noch so kleine oder große Tagesziel erreicht hast, dann feier dich ordentlich 🙂
Dir ein Tagesziel zu setzen ist wichtig, denn so stellst du sicher, dass du mindestens eine Sache am Tag gemacht hast, die dir wirklich wichtig ist. Schließlich vergeht der Tag schnell und so viele Dinge, dir wir machen wollten. Haben wir wieder verschoben und am Abend ärgern wir uns darüber.
Doch damit ist ab sofort Schluss, denn nun setzt du deine eigene(n) Prioritäten 🙂
Stolz auf dich sein & dein Selbstbewusstsein stärken
Hast du dich schonmal selbst gelobt oder bist du dein größter Kritiker? Schaust du ständig auf die Dinge, die nicht so gut laufen? Dann ist es an der Zeit stolz auf dich zu sein. Denn so kannst du „ganz einfach“ dein Selbstbewusstsein stärken.
Im Duden findest du folgende Erklärung zu „stolz sein“:
,,ausgeprägtes, jemandem von Natur mitgegebenes Selbstwertgefühl“
,,Selbstbewusstsein und Freude über einen Besitz, eine [eigene] Leistung“
 
Wichtig ist, dass du dich dabei unabhängig von der Meinung anderer machst! Es geht um dich! Darum, das du stolz auf dich sein und dieses Gefühl auch wirklich in deinem gesamten Körper spüren kannst.
 
Denn auf dich stolz zu sein, ist der Schlüssel für die Stärkung deines Selbstbewusstseins.
Probiere es mal aus und wenn du denkst, du findest nichts, worauf du stolz sein kannst, dann melde dich bei uns und wir schauen gemeinsam, ob es in deinem Leben nicht mindestens 10 Sachen gibt, auf die du stolz sein kannst.
 
3 Sachen aufschreiben, für die du dankbar bist
Dankbarkeit ist wie eine Liebeserklärung an dein eigenes Leben. Dankbarkeit zu spüren lässt dich zufriedener, ausgeglichener und glücklicher sein. Alles zu sehen, was schon da ist – anstatt den Fokus auf das zu legen, was noch fehlt.
Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um materielles oder immaterielles handelt. Sofern du dich das erste Mal wirklich mit dem Thema Dankbarkeit auseinandersetzt, denkst du zunächst vielleicht erstmal an materielles. Das ist super, schreibe es auf. Und gehe dann noch einige Schritte weiter und mache dir auch bewusst, dass du sehen kannst. Das du hören und reden kannst. Vielleicht bist du in einer erfüllenden Beziehung oder hast eine gesunde Familie, tolle Freunde, jemand hat dir ein nettes Kompliment gemacht. Du acht was schönes gebastelt oder jemandem stricken beigebracht. Oder deinen Freunden gezeigt, wie man ein Bierfass anschlägt und dabei hattet ihr eine lustige Zeit.
Alles ist richtig. Es geht schließlich um dich und dein Leben. Also Stift und Zettel raus und schnell aufgeschrieben. Viel Freude beim umsetzen.
Anerkennen
Dieser Punkt geht definitiv einher mit dem Thema „stolz auf dich zu sein“. Da er wirklich, wirklich wichtig ist, findest du ihn hier jedoch nochmals in anderer Konstellation.
Erkenne dir an, was du schon alles geleistet hast in deinem Leben. Schreibe es dir direkt auf oder geh spazieren und denke darüber nach, was du in deinem Leben schon alles geschafft hast.
Dieser Punkt ist sehr wichtig. Denn je mehr du für dich selber sehen kannst, wie großartig du bist, desto weniger bist du darauf angewiesen genau dies von anderen zu hören. Du kannst selber sehen, was du tolles geleistet hast und möchtest dadurch automatisch anderen auch nicht mehr ständig gefallen. Der  Wunsch anderen zu gefallen, setzt uns Menschen enorm unter Druck und gibt uns schnell das Gefühl nicht genug zu sein. Dabei bist du wundervoll und stark, so wie du bist!!
Probiere mal aus 🙂
Ordnung schaffen
Aiaiai, die einen lieben Ordnung, die anderen sind das Genie, welches Chaos liebt. Zu wem auch immer du gehörst, Ordnung ist wirklich wichtig. Wenn wie dein Schreibtisch ausschaut oder deine Wohnung und/ oder dein Auto, zeigt deinen inneren Zustand. Ja, so ist es. Meistens ist das Chaos, welches sich im außen zeigt auch bei dir im inneren vorhanden.
Solltest du dich also fragen, warum du nicht in deinen Flow kommst und ständig deine Zeit vertrödelst, dann schau dich um. Hast du Ordnung zuhause, auf der Arbeit, in deinem Rucksack, Koffer usw.
Sofern dem nicht so ist, dann darfst du anfangen Ordnung zu schaffen. Super hilfreiche Tipps dazu gibt es von Marie Kondo 🙂 Auf Netflix gibt es übrigens einen tollen Film von ihr, dabei lernst du beim zuschauen, wie du Ordnung in dein Leben ziehst.
Danke, dass du den Artikel bis zum Schluss gelesen hast. Und weil du bis hierher durchgehalten hast, haben wir noch einen ganz besonderen Tipp für dich. Wenn Probleme auf dich zukommen und/ oder du dich über etwas ärgerst, dann frage dich, ob das Thema auch in 5 Jahren für dich noch eine Rolle spielt. Wenn die Antwort nein ist, dann lässt sich die aktuelle Herausforderung in der Regel auch viel leichter lösen.
Wenn du nach der noch Fragen zu den Themen hast, dann melde dich gerne bei uns oder bei Rebekka Ilgner, denn wir möchten dich wirklich gerne unterstützen! 
Wir freuen uns darauf, dich in der nächsten Sendung begrüßen zu dürfen.