Bali war gestern, Malle ist heute! Was sich erstmal anhört wie ein schlechter Witz nach dem dritten Sangria, ist tatsächlich ein Trend, der immer mehr Fahrt aufnimmt: Digitale Nomaden tauschen ihre Reisfelder gegen die Playa de Palma – und das aus richtig guten Gründen.
300 Tage Sonne, WLAN und kein Jetlag
Mal ehrlich: Wer von Euch hat schon Lust, 16 Stunden im Flieger zu sitzen, nur um dann in Ubud bei wackeligem Internet eine Videokonferenz abzubrechen? Mallorca liegt gerade mal zweieinhalb Flugstunden von Deutschland entfernt, die Insel hat über 300 Sonnentage im Jahr und – das ist der Knaller – Ihr seid in derselben Zeitzone wie Euer Team in Deutschland. Kein Jetlag, kein verpasstes Teammeeting und keine Anrufe um drei Uhr morgens.
Dazu kommt, dass Spanien seit 2023 ein eigenes Digital-Nomad-Visum hat. Das Ganze ermöglicht es Nicht-EU-Bürgern, bis zu drei Jahre auf der Insel zu leben und remote zu arbeiten – mit der Möglichkeit, das um weitere zwei Jahre zu verlängern – mit einem Steuersatz von nur 24 Prozent. Für EU-Bürger ist es ohnehin kein Problem: Laptop einpacken, Flieger buchen, fertig.
Coworking mit Meerblick statt Reisfeld-Romantik
In Palma hat sich in den letzten Jahren eine richtig starke Coworking-Szene entwickelt. Im Stadtteil Santa Catalina reihen sich Spaces wie SPACES und Zulu Coworking aneinander, dazu kommen Coliving-Angebote für alle, die direkt mit Gleichgesinnten unter einem Dach wohnen und arbeiten wollen. Ein Tagespass kostet je nach Space zwischen 25 und 45 Euro – günstiger als ein Abend im Bierkönig, und deutlich produktiver.
Aber das Beste an Malle als Arbeitsplatz? Nach dem letzten Zoom-Call sind es nur zehn Minuten bis zum Strand. In Bali müsst Ihr erst mal eine Stunde durch den Rollerverkehr brettern, bevor Ihr irgendwo ins Wasser springen könnt. Auf Mallorca macht Ihr den Laptop zu, schnappt Euch ein Handtuch – und seid am Meer. So sieht Work-Life-Balance aus, Leute!
Das WLAN ist besser als sein Ruf
Eines der größten Vorurteile über den Ballermann: „Da gibt’s doch nur Eimersaufen und Ballermann-Hits!“ Stimmt, die gibt’s auch – und die lieben wir. Aber abseits der Partymeile hat sich Mallorca zu einem ernstzunehmenden Digital-Hub entwickelt. Die Glasfaser-Abdeckung in Palma ist hervorragend; viele Cafés bieten stabiles WLAN und in den Coworking-Spaces gibt es Internetgeschwindigkeiten, bei denen so manches Berliner Büro vor Neid erblassen würde.
Wer viel in öffentlichen WLANs unterwegs ist – ob im Strandcafé, in der Coliving-Lounge oder am Flughafen – sollte sich vorher um die Sicherheit der Verbindung kümmern. Ein Blick auf aktuelle VPN-Angebote hilft dabei, die eigenen Daten auch in offenen Netzwerken zu schützen. Das ist in fünf Minuten erledigt und spart Euch im Zweifelsfall eine Menge Ärger.
Nach Feierabend: Party ODER Natur – beides geht
Das Geniale an Mallorca ist, dass Ihr Euch nicht entscheiden müsst. Montag bis Freitag konzentriert arbeiten, freitags zum Sundowner an die Playa, samstags in die Serra de Tramuntana zum Wandern und sonntags beim Brunch in Palmas Altstadt den Akku wieder aufladen. Und wer abends Lust auf Partyfeeling hat, der weiß ja, wo er es findet – die Schinkenstraße ist schließlich immer geöffnet!
Im Vergleich zu Bali sind die Lebenshaltungskosten auf Mallorca zwar etwas höher, aber dafür bekommt Ihr europäische Gesundheitsversorgung, eine funktionierende Infrastruktur und müsst Euch keine Gedanken über Visa-Runs nach Malaysia machen. Und der Kaffee? Kostet an der Playa de Palma weniger als in jedem hippen Café in Canggu – versprochen.
Fazit
Digital Nomads, die Bali gegen den Ballermann tauschen, sind keine Spinner – sie sind schlau. Mallorca bietet alles, was man zum produktiven Arbeiten braucht, plus Sonne, Strand und die beste Partymeile Europas direkt vor der Haustür. Also: Laptop einpacken, Ballermann Radio auf die Ohren und ab auf die Insel. Malle wartet!



