In Zeiten fortschreitender Digitalisierung kann man sich mit Unterstützung des Staates fit für die Zukunft machen. Foto: djd/wwfa.de/Sergey Nivens - stock.adobe.com

Fit für die Zukunft mit staatlichem Zuschuss

Bis zu 100 Prozent Weiterbildungsförderung sind auch für Beschäftigte möglich

(djd). Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsmarkt in Deutschland in weiten Teilen kräftig durchgeschüttelt. Am signifikantesten ist der anhaltende und durch die Pandemie verstärkte Trend zur Digitalisierung. Sie bietet viele neue Chancen – im Gegenzug sind aber auch Hunderttausende Jobs bedroht. Umso wichtiger ist es in einer solchen Situation, sich mit Weiterbildung fit für die Zukunft zu machen und die eigenen beruflichen Optionen zu erweitern. Was viele nicht wissen: Der Staat übernimmt über die Agentur für Arbeit bis zu 100 Prozent der Kosten einer Weiterbildung nicht nur für Arbeitslose oder Menschen in Kurzarbeit, sondern auch für regulär Beschäftigte. Voraussetzung: Die Berufstätigen üben eine Tätigkeit aus, die durch digitale Technologien ersetzt werden kann oder in sonstiger Weise vom Strukturwandel betroffen ist oder sein könnte. Förderberechtigt sind zudem Personen, die sich in einem sogenannten Engpassberuf weiterqualifizieren möchten und dadurch den bestehenden Fachkräftemangel abdecken.

Weiterbildungskurse müssen zertifiziert sein

Grundlage einer solchen Förderung ist das 2020 in Kraft getretene Arbeit-von-morgen-Gesetz. Es ergänzt das bereits länger bestehende Qualifizierungschancengesetz. Je nach Unternehmensgröße werden zwischen 25 und 100 Prozent der Weiterbildungskosten vom Staat bezuschusst. Grundsätzlich gilt: je kleiner der Betrieb, desto höher die staatliche Förderung. Allerdings müssen der Träger der Weiterbildungsmaßnahme sowie die Weiterbildung selbst von einer fachkundigen Stelle akkreditiert sein. Die „WirtschaftsWissenschaftliche FernAkademie Dr. Schmidt“ (WWFA) in Bremen beispielsweise hat diese Zertifizierung uneingeschränkt erhalten, durch Fernunterricht ohne Anwesenheitspflicht und deutschlandweit. Alle Infos zur Weiterbildung für Beschäftigte gibt es auf www.wwfa.de unter dem Punkt AZAV. Wer arbeitslos oder von Kurzarbeit betroffen ist, kann sich dort ebenfalls über Bildungsgutscheine informieren. Die Fernakademie ist spezialisiert auf Fernkurse für wirtschaftsnahe Themen.

Weiterbildung zur/zum Social-Media-Manager*in und zur Führungskraft

Wer etwa den Fernkurs Online- und Social-Media-Marketing absolviert, kann danach den Onlineauftritt des eigenen Unternehmens voranbringen, um so wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn die Präsenz im digitalen Raum entscheidet nicht nur über die Öffentlichkeitswirksamkeit, sondern immer mehr auch über den Erfolg einer Firma. Des Weiteren qualifizieren sich Teilnehmer*innen zu modernen Führungskräften im Kurs zum Agilen Management. Hier lernen diese, neuen Herausforderungen flexibel und proaktiv zu begegnen, um den steigenden Ansprüchen an Unternehmen und Führungskräfte gerecht zu werden.